
X-MEN haben weder etwas mit "Akte X" noch den "Men in Black" zu tun; Sie sind Menschen in einer nicht all zu fernen Zukunft, die nächsten Glieder in der Kette der Evolution.
Jeder von Ihnen wurde mit einer genetisch mutierten DNA geboren, die sich in der Pubertät zu einer übermenschlichen Fähigkeit entwickelte, von Telepathie und Telekinese bis zur Fähigkeit sich in jede beliebige Person verwandeln zu können. Als die Teenagerin Rogue (Anna Paquin) entdeckt, dass sie Energie von anderen Menschen absaugt und absorbiert, flieht sie von Zuhause. Unterwegs trifft sie auf Wolverine (Hugh Jackman), der sich als Kampfmaschine bei Showkämpfen sein Geld verdient. Seine Wunden heilen innerhalb von Sekunden und auf Wunsch schießen Stahlklauen a la Freddy Krueger aus seinem Skelett. Die beiden Freunden sich und werden nach kurzer zeit von Professor Xavier (Patrick Stewart) zu sich geholt. Er selbst ist der grösste Telepath der Welt und führt eine Schule für "besonders begabte Schüler", Mutanten.
Während die Öffentlichkeit die Mutanten fürchtet und die Politik gegen sie vorgehen will, bekommen Professor Xavier und seine Schüler Probleme ganz anderer Art: Magneto (Ian McKellen) , der mächtigste Mutant der Erde und ehemalige Studienfreund des Professors will alle Nicht-Mutanten zerstören und lässt sich dabei von niemandem aufhalten...
So schräg und abwegig das klinge mag, so hochkarätig ist der Film besetzt: Patrick Stewart überzeugt in der Rolle des Professors und verleiht der Idee Klasse. Er war zuletzt in "A Christmas Carol" zu sehen und wird den meisten als Captain Picard aus "Star Trek" bekannt sein.
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Darsteller: Patrick, Stewart, Ian McKellen, Hugh Jackman, Anna Paquin, Famke Janssen
Regie: Bryan Singer

Als Gewinner unzähliger Awards ist Stewart auch renommierter Theaterschauspieler mit einem Faible für Shakespeare. Ebenso Ian McKellen als sein Gegenspieler Magneto, der alle zu gewinnenden Auszeichnungen am Broadway gewonnen hat.
X-Men ist ein Film mit erstaunlich vielen Hauptdarstellern, so unter anderem noch Anna Paquin als Rogue. Sie war zuerst in "Das Piano" zu sehen und spielte seitdem in einigen Filmen, wie "Eine Wie Keine" und "Jane Eyre" mit.
Ein weiterer Kämpfer der Guten ist James Marsden bekannt aus "Dich kriegen wir auch noch" und "Staatsfeind Nummer 1" in der Rolle des Cyclops.
Mit einer solchen Besetzung kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Doch der Schwerpunkt liegt eindeutig nicht auf der Story, sondern auf den zahlreichen Action-Szenen, die mit Hilfe gigantischer Computereffekte realisiert worden sind und nach der "Matrix" einen neuen Meilenstein setzen.
Wem die Idee der mutierten Superhelden bekannt vor kommt, der liegt da gar nicht so falsch: Die X-Men wurden 1963 von Stan Lee kreiert - als Comic-Helden!
Regisseur Bryan Singer, dem mit "Die Üblichen Verdächtigen" der Durchbruch gelang, sagte über "X-Men": "It's also a kick-ass movie". Dem kann ich nur zustimmen, es macht Spaß diesen Film zu sehen! (and)
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