Winslow Boy

Kinostart: 19.10.00
1912, England. Ronnie Winslow (Guy Edwards), junger Navy-Kadett und Sohn des stolzen Patriarchen Arthur Winslow (Nigel Hawthorne) wird beschuldigt fünf Schillinge gestohlen zu haben. Er beteuert seine Unschuld, und um seine und die Familienehre wieder herzustellen, bemühen sich seine Schwester Catherine (Rebecca Pidgeon) und der berühmt Anwalt Sir Robert Morton (Jeremy Northam) den Fall vor Gericht zu bringen, letztlich sogar vor das House of Lords.
"Winslow Boy" beruht auf einer wahren Begebenheit und basiert auf einem Theaterstück aus dem Jahre 1946.
Brillant in der Rolle des Anwalts spielt Jeremy Northam, bekannt aus "Emma" (1996) oder "Das Netz" (1995), ebenso Rebecca Pidgeon ("Die Unsichtbare Falle", 1996) als Tochter Arthur Winslows und Frauenrechtlerin.
Leider lässt "Winslow Boy" die ein oder andere Aufklärung des Zuschauers vermissen und hinterlässt so einigen Diskussionsstoff.
Der Film ist eine Mischung aus einem psychologischen Drama und subtiler Liebesgeschichte. So sind die Gedanken über Rollen und Zwänge interessant verpackt und rutschen nicht ins Epochenportait ab.
Fazit: Charmanter Witz und glänzende Darsteller!   (and)

Darsteller: Gemma Jones, Rebecca Pidgeon, Nigel Hawthorne (v.l.n.r.),Jeremy Northam Regie: David Mamet

Winslow Boy