Men of Honor

Wahre Lebensgeschichte eines Navytauchers

Kinostart: 10.05.2001

Men of Honor
Die USA in den 50ern und 60ern. Carl Brashear (Cuba Gooding, Jr.,o., "Jerry Maguire"), der Sohn eines schwarzen Farmers, hat einen Traum: Er möchte Master Diver bei der Navy werden. Auf diese Idee kommt er, als er bei seiner Arbeit in der Kombüse auf einem Schlachtschiff - denn so fängt aufgrund seiner Hautfarbe seine Karriere bei der Navy an - Master Chief Billy Sunday (Robert De Niro, u.) bei der Arbeit erlebt. Dieser schädigt seine Lungen bei einem riskanten Rettungsmanöver so sehr, dass er nicht mehr tauchen darf.
Men of Honor
Darsteller: Robert De Niro, Cuba Gooding, Jr.,Charlize Theron
Regie: George Tillman, Jr.

Men of Honor
Er wird als Ausbilder an die Bayonne Marinetauchschule in New Jersey versetzt, wo einige Zeit später auch Carl landet, um sich zum Tiefseetaucher ausbilden zu lassen. Die beiden, der frustrierte, trinkende und alle schikanierende Sunday und der ehrgeizige Carl, treffen aufeinander...

Und wieder mal ein Film über Rassismus in den USA... Ob die Amerikaner wohl jemals daraus lernen werden? "Men of Honor" basiert zwar auf der wahren Lebensgeschichte von Carl Brashear, ist aber so pathetisch und patriotisch - Vaterland und Ehre, jawohl! - verfilmt, dass man als Deutsche(r) sein Bild vom altmodischen, religiösen und selbstherrlichen Amerika bestätigt bekommt - auch wenn hier anscheinend tatsächlich jemand den amerikanischen Traum erlebt hat. Man muss allerdings schon zugeben, dass die beiden Hauptdarsteller sehr überzeugend sind, besonders Robert De Niro als Fiesling. Allein deswegen ist "Men of Honor" sehenswert.         (cht)

www.men-of-honor.de