"Lost Killers" ist ein merkwürdiger Film mit höchst fragwürdigen Charakteren. Die Vietnamesin Lan arbeitet als Prostituierte, um sich neue Zähne kaufen zu können, der Haitianer Carlos verdient sich sein Geld mit Trommeln und Organspenden, um sich seinen Traum, nach Australien auszuwandern, erfüllen zu können, der Kroate Branko und der Georgier Merab haben einen Auftragsmord angenommen und die kubanische Maria ist ebenfalls Prostituierte. Die Fünf leben im Rotlichtviertel von Mannheim und im Laufe der Zeit treffen sie alle aufeinander.
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Darsteller: Nicole Seelig, Misel Maticevic, Lasha Bakradze
Regie: Dito Tsintsadze
Drogen, Kriminalität und Sex, das sind wichtige Themen in diesem Film. Aber eigentlich fragt man sich die ganze Zeit nur, warum jemand einen Film über solch gestörte Gestalten macht. Um zu schockieren? Dazu kann man die Handlung nicht ernst genug nehmen. "Lost Killers" hat einige komödiantische Momente, aber auch einige tragische, er ist also schwer einzuordnen. Die Kameraführung ist, ähnlich wie der Vorspann, wackelig und Kopfschmerzen bereitend. Man muß "Lost Killers" wirklich nicht gesehen haben, spart also Euer Geld für wichtigere Dinge (oder Filme). (cht)
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