Heidi M.

Langweiliger deutscher Film

Kinostart: 05.04.2001

Heidi M. Heidi M. (Katrin Saß) ist Ende 40, Besitzerin eines kleinen Kaufladens und geschieden. Als sie ihre Tochter, die für ein Jahr nach Australien reist, zum Flughafen bringt, trifft sie dort ihren Ex-Mann Winnie (Kurt Naumann) mit dessen neuer, jüngeren und dazu noch schwangeren Freundin. Die Tatsache, dass ihr Ex-Mann ein neues - und anscheinend auch noch glückliches - Leben führt und sie selbst immer noch Single ist, frustriert Heidi, zumal sie Winnie noch nicht vergessen hat. Doch dann tritt Franz ((Dominique Horwitz) in ihr Leben, aber aufgrund der durchlebten Entäuschung traut Heidi ihrem Glück nicht. Hat ihre Liebe trotzdem eine Chance? Darsteller: Katrin Saß, Dominique Horwitz, Franziska Troegner, Kurt Naumann
Regie: Michael Klier

Heidi M. "Heidi M." ist ein Film ohne Höhen und Tiefen und nicht wirklich spannend, der eher an einen Fernsehfilm der Öffentlich-Rechtlichen als an eine große Kinostory erinnert, und tatsächlich entstand er auch in Co-Produktion mit dem WDR und arte. Eine Liebesgeschichte, die zeigt, wie oft man den Ex-Partner noch idealisiert, nachdem es schon lange vorbei ist, und dass man mit einer alten Beziehung erst richtig abgeschlossen haben sollte, bevor man eine neue eingeht. Die Zielgruppe scheint allerdings geschiedene Frauen mittleren Alters zu sein, also Frauen, die sich mit Heidi M. identifizieren und ihre teilweise für uns nicht nachvollziehbaren Handlungen verstehen können.         (cht)