Was geht
Die Fantastischen Vier
Kinostart: 23.08.2001
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Wer kennt sie nicht? "Die da"? Sogar Nicht-Fans und Nicht-Hip-Hopper werden dabei erwischt, ihre Texte auswendig zu kennen und mitzusingen. Die unverkennbar aus dem Raum Stuttgart kommenden und "schwäbelnden" Vier machten sich 1992 erstmals mit "Die da" einen Namen im entstehenden deutschen Hip-Hop. Und bis heute, nachdem sich unzählige "Styles" mit ihren gerne getragenen Gangsteretiketten etabliert haben, machen die Vier immer noch ihr eigenes Ding, bzw. ziehen solo durchs Land. Der Film zeigt autobiographisch mit größtenteils Original-Amateuraufnahmen die Entstehung und Entwicklung der "Fantastischen Vier". Privat wie auf der Bühne, Backstage und im Viodeclip sieht sich der Film wie die Reportage eines Kulturmagazins. Leider wenig selbstkritisch, kaum eingehend auf Aspekte wie "Trennung"/Solokarrieren zeigt "Was geht" alles was seit 1992 "ging", auch Eltern und Freunde der Vier kommen zu Wort. Smudo, Thomas D, And.Y und Hausmarke haben sich selbst zu den Stars ihres Films gemacht, leicht sentimental aber nie ohne an Kraft zu verlieren berichten die alternden Jung-Hip-Hopper von ihrem Tourleben und dem Teil der Show, den man als Fan sonst nicht mitbekommt. Ob das Leben der vier für einen Kinoauftritt das Zeug hat, sei allerdings dahin gestellt. Sicherlich ein Leckerbissen für jeden Fan!
Erwähnenswert: Als Vorfilm läuft bundesweit "afro deutsch", mit und von Tyron Ricketts, dem Musiker und Ex-VIVA-Moderator. Ein beklemmender und provokativer Kurzfilm zum Thema Rassismus in Deutschland.
(and)
www.fanta4-film.de
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Regie: Dieter Zimmermann
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