Deep in the woods

Allein mit der Angst

Kinostart: 12.07.2001

Fünf junge Schauspielschüler werden von einem alten aber wohlhabenden Schlossbesitzer (François Berléand) engagiert, für seinen kleinen Sohn Nicolas (Thibault Truffert) zum Geburtstag das Märchen "Rotkäppchen" zu spielen.
Doch so ganz wohl ist ihnen dabei nicht, denn irgendwo im Wald soll auch noch ein Vergewaltiger frei umherlaufen und der Jagdaufseher und rechte Hand des an den Rollstuhl gefesselten Axel de Fersen Stéphan (Denis Lavant) benimmt sich auch sehr merkwürdig. Die Vorstellung verläuft gut und die Nacht bricht herein. Und dann scheint es so, als ginge wirklich ein böser Wolf im Schloss umher. Der Baron verschwindet. Nur eine Blutlache in seinem Bett ist übrig geblieben. Und es ist nicht das letzte Blut, das in dieser Nacht fließt...
Deep in the woods
Darsteller: Clotilde Courau, Marie Trintignant, Denis Lavant
Regie: Lionel Delplanque

Die französische Antwort auf "Scream" mit einem kreativen Bezug zu einem Kindermärchen, könnte man meinen... Alles dreht sich wieder um das wer tötet wen, in welcher Reihenfolge, wie und vor allem warum?
Was aber wirklich erwähnenswert ist, ist die Kamera. Beeindruckende Bilder tragen erheblich zur Spannungssteigerung bei und heben das Niveau des Films. Mit gelungenen filmtechnischen Mitteln lässt Regisseur Lionel Delplanque eine Stimmung entstehen, die, wie in einem Albtraum, von Vorahnungen und bösen Anzeichen geprägt ist . Zugegeben, es ist erfrischend nach den vielen US-Teen-Horrorthrillern gleichen Musters mal etwas anderes zu sehen!          (and)

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