Sabine (Jana Pallaske) zieht zu ihrem Vater in den östlichen Stadtrand von Berlin.
Schnell lernt die schlagfertige Sabine Eddi (Frank Droese) kennen, einen Mitschüler
und über ihn dann auch den jugendlichen Kriminellen Micha (Toni Blume). Schon nach
wenigen Tagen stösst Sabine mit Micha zusammen, der gerade mit einem Messer wegrennt, ein
paar Meter weiter liegt die Leiche eines Jungen. Als Sabine dann telefonisch bedroht wird, sie solle nichts sagen, kümmert sich Eddi um sie und es entsteht eine schüchterne Zuneigung. Doch Eddi ist auch in den Mord verstrickt und soll herausfinden, was Sabine gesehen hat...
Ein Showdown ohne Happy-End ist vorprogrammiert.
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Darsteller: Jana Pallaske, Frank Droese
Regie: Esther Gronenborn
alaska.de ist ein deprimierender Film, seine düstere Plattenbau-Stimmung fängt den
Zuschauer ein und zieht in mit in die Orientierungs- und Perspektivitätslosigkeit.
Mit Videotechnik und matter Farbgebung ist es der Regisseurin Esther Gronenborn, die als
Dokumentarfilmerin begonnen hat, gelungen ein klischeefreies Portait der "Jugend von heute"
zu erstellen. Dazu tragen auch die Laienschauspieler bei, die nach eigenem Ermessen die Dialoge
verändern durften und so die Authentizität des Filmes erhalten konnten.
alaska.de ist kein Popcorn-Kino. Konfrontiert mit roher Realität verlässt der
Zuschauer das Kino, noch gefangen von dem beklemmenden Alltag. (and)
www.film-alaska.de
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