alaska.de

Deutscher Film mit Plattenbau-Charme

Kinostart: 25.01.2001

Sabine (Jana Pallaske) zieht zu ihrem Vater in den östlichen Stadtrand von Berlin. Schnell lernt die schlagfertige Sabine Eddi (Frank Droese) kennen, einen Mitschüler und über ihn dann auch den jugendlichen Kriminellen Micha (Toni Blume). Schon nach wenigen Tagen stösst Sabine mit Micha zusammen, der gerade mit einem Messer wegrennt, ein paar Meter weiter liegt die Leiche eines Jungen. Als Sabine dann telefonisch bedroht wird, sie solle nichts sagen, kümmert sich Eddi um sie und es entsteht eine schüchterne Zuneigung. Doch Eddi ist auch in den Mord verstrickt und soll herausfinden, was Sabine gesehen hat...

Ein Showdown ohne Happy-End ist vorprogrammiert.
alaska.de Darsteller: Jana Pallaske, Frank Droese
Regie: Esther Gronenborn

alaska.de ist ein deprimierender Film, seine düstere Plattenbau-Stimmung fängt den Zuschauer ein und zieht in mit in die Orientierungs- und Perspektivitätslosigkeit.
Mit Videotechnik und matter Farbgebung ist es der Regisseurin Esther Gronenborn, die als Dokumentarfilmerin begonnen hat, gelungen ein klischeefreies Portait der "Jugend von heute" zu erstellen. Dazu tragen auch die Laienschauspieler bei, die nach eigenem Ermessen die Dialoge verändern durften und so die Authentizität des Filmes erhalten konnten.

alaska.de ist kein Popcorn-Kino. Konfrontiert mit roher Realität verlässt der Zuschauer das Kino, noch gefangen von dem beklemmenden Alltag.          (and)

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